Muffin, Marcie und MayBee

Muffin ist 2006 geboren und ein Mischling aus Golden und Labrador Retriever. Vom Wesen her ist er vor allem eins: glücklich.

Marcie ist 2002 geboren, eine Jack-Russel-Terrierhündin mit schrecklich schriller Kläffe und einem oft nervösen Wesen. Sie war schon als Welpe durchaus mit einer seeeehr eigenen Meinung ausgestattet. Sagte man "komm", ging sie SOFORT in die andere Richtung. Ich weiß nicht, wodurch, aber das hat sich sehr geändert. Inzwischen ist sie nach Möglichkeit immer da, wo ich bin, selbst wenn die andern Hunde andere Sachen machen.

MayBee ist die kleinere Schwester von Marcie aus demselben Wurf. Ich verliebte mich auf Anhieb in MayBee. Sie ist lustig, einfallsreich, entweder stinkesauer oder mega gut gelaunt. Schon als Welpe konnte sie auf den Hinterbeinen stehen und mit den Vorderpfoten "winken". Das beherrscht sie bis heute und es sieht immer lustig aus. 

Mops

Das ist MOPS. Ein Border-Collie, der mit seinen 9 Geschwistern am 30.3.2017 geboren wurde. Da Muffin, Marcie und MayBee deutlich in die Jahre gekommen sind, hatte ich Anfang des Jahres beschlossen, dass ich ein neues Rudelmitglied aufnehmen würde, wenn das sich denn relativ problemlos so ergeben würde. Naja, und das tat es.

Die Züchter wohnen in der Nähe, die Töchter reiten bei uns im Stall und hatten sehr früh schon mal Welpen mit im Stall, ich hörte das Fiepen, und so war es dann. Ich weiß nicht, aus welchem Grund ich Mops wählte (na gut, ich wollte einen mit relativ viel weiß auch im Gesicht). alle seine Geschwister sind auch so hübsch und schön und niedlich. Aber manche haben Wolfskrallen, und das mag ich persönlich nicht. Hab aber erst gemerkt, dass er keine hat, als ich ihn schon längst ausgesucht hatte! Es hat wohl so sollen sein.


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Oktober 2017

Muffin und Mops verstehen sich gut und trauern nicht um Marcie und MayBee. Mops hat von Marcie richtig Abschied genommen, nochmal bei der Beerdigung an ihr gerochen und interessiert zugeguckt. Und in der Nacht danach kam er vorsichtig in mein Bett. Erst mit einer Pfote, und als ich das nicht verbot, mit den andern auch. In den Nächten, in denen Marcie unten im Körbchen schlief und das Bett sozusagen "hundefrei" war, hat er das überhaupt nicht versucht. Nun habe ich es nicht verboten, und ab und zu liegt er im Bett, und manchmal auch daneben wie vorher. 

Mit Mops habe ich angefangen, Frisbee zu spielen. Er hat ja sehr viel Bewegungsdrang, läuft aber nicht gut an der Leine (wir arbeiten dran😅). Und die blaue Scheibe gefällt ihm gut. Und während ich so mit ihm Frisbee spiele, beobachtet uns Muffin, und ich sehe, wie es in seinem Hirn rattert: Ähhh.... sowas hab ich auch schonmal gemacht, das war lustig! Wie ging das nochmal? Ach ja, hinterherrennen und zurückbringen...

Da hab ich ihm einen Schleuderball geholt (das war sein Lieblingsspielzeug früher) und ihm ein paar Meter weiter weggeworfen, und er ist steifbeinig und langsam, aber in voller Überzeugung der Wichtigkeit seiner Mission hinterher und hat ihn geholt. Und, was soll ich sagen, Muffin fängt wieder das Spielen an. Richtig niedlich, und sein neuer Spitzname ist: Opa Hoppenstedt.

Das Besondere ist dabei, das Mops durch Beobachten von Muffin das "Aus" innerhalb eines halben Tages lernte. Am Anfang musste ich die Frisbeescheibe mit dem Schnauzengriff holen, mittlerweile lässt er sie aus, hat aber manchmal "zur Sicherheit" noch eine Pfote drauf. Aber er lernt das sehr schnell.

Und was das Thema Leinenführigkeit angeht, arbeiten wir jetzt daran bei Moiken Plath in der Hundeschule in Friedrichskoog. Mops lässt sich sehr leicht ablenken von allem, was sich schnell bewegt (Autos!!! Blätter!!!). An der Leine einfach nur geradeaus zu gehen, ist für ihn bis jetzt extrem langweilig. Vor allem, wenn er den Weg doch schon kennt! Oder zu kennen meint! Oder lieber woanders hin will!!!!



Zeit des Abschieds: 27.8. und 2.10.2017

In diesem Jahr mussten Marcie und MayBee etliche Tierarztbesuche über sich ergehen lassen. Bei beiden mussten etliche Zähne gezogen werden, bei MayBee wurde außerdem ein Tumor am Blasenausgang festgestelllt, groß, aber wohl gutartig und inoperabel. Sie musste beim Pieschen furchtbar drücken und hatte wohl immer Harndrang, auch wenn manchmal gar nichts kam. Abgesehen davon war sie fröhlich und gut drauf.

Das änderte sich im September. Sie nahm sehr stark ab, und als sie dann ganz zu fressen aufhörte, nur noch ins Leer guckte und auch nicht mehr bei mir im Bett schlief, rief ich beim TA an. Sie wurde einen Tag vor ihrem 15. Geburtstag eingeschläfert. Ich heulte Rotz und Wasser, denn sie war in besonderer Weise mein Herzenshund gewesen. Aber ich habe allen meinen Hunden immer versprochen, dass ich sie gehen lassen werde, wenn es soweit ist, und dass ich sie bis an Ende in meinen Händen oder Armen halte, wenn es denn gelingt.

Zwei Tage später hatte Marcie eine sehr unruhige Nacht. Ich weiß nicht, ob sie MayBee suchte oder was los war. Sie musste einmal kotzen und konnte sich nicht entscheiden, wo sie schlafen wollte, entschied sich dann für das Körbchen unten im Flur. Und dort blieb sie. Sie sah mich an, verweigerte Futter, "sagte" mir: Jetzt bin ich dran, aber wehe, du bringst mich nochmal weg. Ich bleibe hier.

Ich war ja eh angeschlagen und jetzt noch reichlich überrumpelt, dass nun auch sie sterben sollte. Denn daran bestand für mich kein Zweifel. Zwar wusste ich von keiner Erkrankung, aber dünn war sie auch. Und jetzt nahm sie noch nicht einmal Würstchen, sondern drehte nur beleidigt den Kopf weg. Ein paar Mal habe ich sie in den Garten getragen in den Versuch, noch Lebensgeister zu wecken, da stapfte sie stur und zielstrebig wieder zurück ins Körbchen. Sie wollte nichts mehr. Am Sonntag hab ich ihr meinen Beschluss mitgeteilt, dass ich sie zuhause sterben lasse, wenn sie es bis Mittwoch schafft. Länger glaubte ich selbst es nicht mehr durchhalten zu können.

Am Montag Abend sagte ich meine Termine ab und setzte mich (wie am Samstag und Sonntag Abend auch) mit ihr vor den Fernseher. In Handtücher und eine Decke eingekuschelt lag sie dann auf meiner Brust und auf meinem Bauch, und ich hoffte, dass sie meinen Herzschlag und meinen Atem noch spüren konnte. Und dann kam ihr letzter Herzschlag, und sie ist in meinen Armen gestorben, wie sie es beschlossen hatte und ich es ihr hatte ermöglichen wollen. Von daher war ich nicht nur traurig, sondern auch froh. Aber eben vor allem schockiert, dass beide so kurz nacheinander gegangen sind! Als wäre bei den Wurfgeschwistern die Zeit eben abgelaufen.

Nun sind beide im Garten begraben - dicht nebeneinander, und ich habe ungefähr 50 Tulpenzwiebeln eingepflanzt und hoffe, dass die genauso werden, wie Marcie und MayBee waren: bunt, lustig, schön und voller Lebendigkeit.




Foto links: Mops nach einem Spaziergang im Watt in Friedrichskoog.

Foto Mitte: Mops beim Spaziergang in Harrislee: Der Rückruf klappt wie aus dem Bilderbuch!

Foto rechts: Mops bei Dorothe in Harrislee: er hat in Doros Haus sofort ein Spielzeug gefunden!

Anfang Juni ist Mops bei mir eingezogen. 

Er lernt unwahrscheinlich schnell, wurde am Anfang ganz schön von den andern gemobbt, aber nach zwei Wochen hat sich das erledigt. Er spielt ausdauernd mit Muffin und Marcie (MayBee hat dazu keine Lust) und macht mir Vorschläge für die Gartengestaltung. Wenn ich Äste oder Zweige oder Brennesseln oder was auch immer irgendwo zur Seite lege - er holt sie wieder!

Marcie, MayBee und Muffin sind deutlich alt geworden. Alle drei sind ziemlich taub, und zumindest MayBee hat auch deutlich trübe Linsen bekommen, und ich kann nicht einschätzen, wie gut sie noch sieht.

Wenn ich jetzt nach Hause komme, "merkt" es außer Mops niemand mehr! Und manchmal muss ich erst richtig Lärm machen, bevor die Hunde wach werden.

Die Operationen haben übrigens alle gut überstanden.

Am 3.5., war ich mit den drei "alten" Hunden beim Tierarzt zum Impfen. Die dazugehörende Untersuchung ergab, dass Marcie und MayBee demnächst Zähne gezogen kriegen müssen und dass Muffin Tumoren in den Hoden hat und also auch operiert (kastriert) werden muss. Seufz...

Um Neujahr herum war ja einfach fast dauernd NUR Schietwetter mit Sturm und Regen. Meine Hunde und ich waren selten draußen und sind mehr oder weniger im Winterschlafmodus. 
Auf diesem Bild hat sich Marcie ins Körbchen gekuschelt, während ich am Saubermachen war. Ich habe sie nicht zugedeckt, sie hat sich alles alleine zurechtgezogen und guckt jetzt raus, ob ich schon fertig bin.

Der Jahreswechsel war für meine Hunde diesmal weniger aufregend. Es war sehr trüb und regnerisch, und von daher waren die Knallgeräusche nicht so doll wie sonst schon. Außerdem werden alle drei ja zunehmend schwerhörig🙉. Wie auch immer - diesmal haben sie nicht jeden Knaller mit einem empörten Kläffen oder mit Angst beantwortet.

19.9.2016 Ausflug nach Christianslust in den Hundeauslauf. Muffin hat eine Stelle am rechten Oberschenkel, die demnächst operiert wird (ich hoffe, es ist kein Krebs). Am Abend vorher hatte sie geblutet, heute ist es wieder gut und stört ihn überhaupt nicht.

Hier sind alle drei (aber vor allem der Wald😜) zu sehen. Wir hatten sooo schönes Wetter, haben nette andere Hunde kennen gelernt und den Ausflug "tierisch" genossen.

Die Helden des Forstes, bereit zur Heimfahrt.

Marcie auf meinem Sessel. Mit einem ganz klein bißchen schlechtem Gewissen.

Hier hofft MayBee, dass wir endlich gleich aufstehen und es dann das Frühstückleckerli gibt. Dazu macht sie ein süßes Gesicht, und manchmal winkt sie dann auch noch mit den Vorderpfoten. Das macht sie übrigens gegenüber von Mensch UND Tier.        

Hier guckt Muffin gerade etwas unsicher in die Kamera. Eigentlich möchte er gerne ein Leckerli kriegen oder wenigstens gestreichelt werden.

Das ist MayBee, die sich gerade durch das Fotografieren beim Einschlafen gestört fühlt. Marcie und MayBee schlafen beide mit mir in einem Bett. Manchmal streiten sie um den besten Platz, aber in der Regel arrangieren sie sich gut, und ich genieße ihre Nähe vor allem im Winter. Es kuschelt dann so schön...

Das ist Marcie. Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass sie, obwohl sie nur ca 20 Minuten älter ist als MayBee, sooo anders ist. Zum Beispiel ihre Ohren.


Es war im Sommer ja oft schlechtes Wetter. Was tut man da? Macht es sich drin gemütlich... Marcie liegt bei mir im Bett, Muffin und MayBee nebenan im Frustschlafmodus.

Hier allerdings war mal Sonne satt. Ich fotografiere aus dem Liegestuhl. MayBee brät in der Sonne auf den Steinen vor der Garage, Marcie stromert um den Teich auf der Suche nach irgendwas Spannendem. Und Muffin genießt es, in meiner Nähe zu sein.