Polly

  Quarterpony  geb.2011

                                                          

Dezember 2017

Polly soll verkauft werden . Ich wünsche mir einen ganz schönen Platz mit verständnisvollen Menschen für dieses tolle kleine Pferd .

Fotos und/oder Bericht vom neuen Zuhause wären toll .

Polly und Dina  Juli 2017

Dina hält Polly mit Sitz Sitz und Führung im Schulterherein . Von hinten : ein schön ausbalancierter Sitz .

Gemeinsam ins lockere Vorwärts-Seitwärts .

Im Trab sehr schön zu sehen wie Dinas Hände und vor allen Dingen ihre Finger  weich ihr Pferd begleiten . Egal ob sie Polly bittet mit leichtem Zug ins Vorwärts-Abwärts zu gehen oder sie um mehr Aufrichtung und Versammlung bittet  und dabei nur mit dem Zügelgewicht Polly begleitet , sodass die Zügel leicht durchhängen .

Den Galopp mussten Polly und   Dina zusammen lernen . Polly war am Anfang sehr verhaltend und versammelte sich viel zu sehr . Dina soll ihr jetzt die Sicherheit und die Erlaubnis geben , dass sie auch länger galoppieren darf . Mit der Vorwärtsidee und mehr Führung von Dina verändert sich die Form des Galoppes positiv .

Polly und Dina Juni 2017 mit Imke Jürgensen

Polly wurde erstmal abgelenkt durch die Zuschauer und vor allen Dingen den Regenschirmen . Eine gute Lektion zum Thema wie bekomme ich auch dann die Aufmerksamkeit meines Pferdes .Mit der Zeit und mit Imkes Erklärungen fanden beide wieder zueinander und konnten gemeinsam gehen .

Polly und Dina Mai 2017

Polly hat weiterhin eine sehr schöne Halsung und ein gut bewegliches Genick . Ihre Stellung in den Ganaschen ist immer korrekt und locker , obwohl zwischen den Ganaschenästen wenig Platz ist . Sie ist super fein in ihren Reaktionen und achtet sehr auf ihre Reiterin . Ihr Trab ist deutlich schwungvoller mit freierer Schulter . Sie hat jetzt so viel natürliche Aufrichtung , dass man sie immer mal wieder ans Dehnen erinnern muss . Dieses Pferd wird durch die sorgfältige Ausbildung von Dina immer schöner .

Irgendetwas störte mich gedanklich an Dinas Sitz ohne es benennen zu können und auch wirklich drauf ein zu gehen . Am Ende der Stunde gab es dann die Lösung . Dina hatte ein absolut rutschfestes Pad auf ihrem Sattel befestigt , dass wohl die Wirbelsäule des Menschen entlasten soll .Damit klebte sie auf einer Stelle am Sattel und ein lockeres Mitgehen und Schwingen war fast unmöglich . Auf den Fotos ist es noch besser zu sehen , wie es den gesamten Sitz bis hin zu Kopf und Schultern beeinflusst . 

Dieses Foto gefällt mir sehr . Die Hinterhand tritt deutlich mit . Der Widerist ist höher als die Kruppe . Polly ist hochkonzentriert . Dina gibt ihr eine weiche Führung und so kann sich der Trab schwungvoll entwickeln .

Dieses sind Pollys erste Galoppsprünge unter dem Reiter  . Erstmal immer nur ein paar Sprünge aus einem Mitteltempo Trab und immer aus der gleichen Ecke heraus . Dina vermittelt ihr kurz vorher mit etwas Spannung im Sitz , dass gleich der Galopp gewünscht ist . Dann die mentale Frage an Polly : bist du bereit ? Es folgt ein deutliches mentales Bild für Galopp .Dann ein deutlicher Doppelschnalzer und die innere Hüfte des Reiters so aufmachen , dass das Pferd gerne dadrunter springt . Die Zügel sind noch völlig locker , damit ein automatisches Ziehen vermieden wird .Das ein paar Mal und ein dickes Lob hinterher , dann wird das Angaloppieren ganz einfach und kein Pferd kommt ins Rennen .Wenn es mal nicht klappt ist es überhaupt nicht schlimm . Hilfreich ist es ,wenn ich von unten auch einen Doppelschnalzer  mache und ein leichte Handbewegung fürs Anspringen . Damit kann ich fast jedes Pferd von unten angaloppieren und der Reiter kann sich aufs Fühlen konzentrieren .

Polly und Dina November 2016

Das erste Mal auf dem grösseren Reitplatz . Polly lief sehr mit angezogener Handbremse . Das heißt sie dachte nicht mehr vorwärts . Dadurch kam der Kopf immer wieder hoch , der Rücken sackte weg . Nach einem kurzen Gespräch war klar , das lag nicht an Polly . Dina ritt gedanklich mit der Bremse . Zu sehen war das gar nicht . Ihre Zügelführung war genauso fein wie immer . Damit bremste sie ihr Pferd nicht aus . Sie fühlte sich unsicher auf dem neuen Platz und das merkte Polly . Also fragte Polly immer wieder soll ich langsamer ? Dementsprechend stockend sah das dann aus . Nachdem das geklärt war und eine Gerte in der Hand übermässigen Schenkeleinsatz verhinderte , lief es auch wieder rund .

Das nächste Mal Reiten sah dann von vornherein schon ganz anders aus . Polly lief fröhlich und rund , der Trab wurde weiter und schwingender . Dina fühlte sich wohl auf ihrem Pferchen . Schöne Seitengänge und Handwechsel gelangen .

Auf den 2. Foto ist zu sehen , wie steif ein Bein wird , wenn der Absatz zu sehr runtergedrückt wird . Das ist nicht Sinn der Sache . Also Bein weicher und Absatz nicht ganz so tief .

Zu den restlichen Fotos hat mich einfach das schöne Abendlicht verführt .

Polly und Dina  August 2016

Schon in der vorletzten Woche fing Polly beim Antraben an mit dem Kopf zu schlagen und sich zu schütteln . Da Dina immer sofort mit allem aufhörte wenn das auftrat , forderte ich sie auf doch erstmal darauf zu bestehen das Polly weiter trabt . Denn wir nutzen das Aufhören ja als positiv Bestätigung und so kann ein Aufhören in unerwünschten Situationen zu einem falschen Lernen führen . Es wurde auch deutlich besser und der Trab rund und ruhig . 

Eine Woche später zeigte Polly schon beim in dem auf den Platz gehen Unwillen . Das verstärkte sich noch beim und nach dem Aufsitzen . Wieder Kopfschütteln und diesmal auch der Versuch sich mit dem Kopf nach hinten zu drehen und deutlich ihr Unwohlsein aus zu drücken . Kenne ich mein Pferd gut sollte ich diese Äußerungen ernst nehmen . Ein Pferd kann ja nicht sagen , ich kann gerade nicht weil . Oder besser gesagt es kann es uns nur über die Körpersprache deutlich machen . Die wird dann leider oft als Ungehorsam abgetan . Da bleibt dem Pferd dann nichts Anderes als noch deutlicher zu werden oder zu resignieren . Mir ist es ganz wichtig , dass die Menschen gut auf ihre Pferde aufpassen . Da fällt die Reitstunde dann eben mal aus . 

Da Polly ein sehr sanftes und feines Reitpferd ist , war klar da stimmt was nicht . Dina hat sehr gut dadrauf reagiert und sie ernst genommen . Also kein Reiten , sondern die nächste Zeit genaues Beobachten ob sie auch so Auffälligkeiten zeigt . Es kann ja leider auf vieles hindeuten .

Zähne , Ohren ?? Oder was ganz Anderes ?? Braucht sie therapeutische Unterstützung oder wird es von alleine wieder besser ?? 

Polly und Dina August 2016

Nach ihrer Fohlenpause reitet Dina Polly wieder . Polly geht noch genauso schön wie vorher und hat überhaupt nichts verlernt . Ich staune immer wieder über das leichte Genick und den schönen Hals dieses Pferdes . War da von Natur doch was ganz anderes angelegt  . Nämlich eine Genick ohne Ganaschenfreiheit und ein tief angesetzter Hals mit ganz viel Unterhalsmuskulatur  . Wie wunderbar leichtrittig ist heute dieses Pferd . Und wie schick . 

Jetzt können wir mit den ersten Galoppideen anfangen . Das Reinspringen fällt Polly noch schwer . Ihr fehlt so die Idee wie das gut gehen könnte . Ihre Idee ist schneller Traben und dann irgendwann in den Galopp zu fallen . Unsere Idee ist aber ihr auf einen Doppelschnalzer und ein Öffnen  der inneren Hüfte die Idee zu geben einen Galoppsprung zu machen . Wenn Dina mit den Schenkel zu sehr drückt und treibt  , hindert sie sie eher an einem wirklichen Anspringen . Einer oder einige wenige reichen völlig . Jetzt geht es erstmal nur dadrum ihr zu erklären was wir möchten .

November 2015

Mit Dina Juni 2015