Ferienhof und Gestüt Friedrichsmühle der Familie Nieberg bei Knesebeck

Gästebuch

Kommentare: 3
  • #3

    Conny Böke (Samstag, 20 Juli 2019 21:38)

    Friedrichsmühle war eine wunderschöne Zeit in meinem Leben und hat mich letztendlich dazu inspiriert den Beruf der Pferdewirtin zu erlernen, den ich immerhin mehr als 6 Jahre im Vollblutsport ausgeübt habe.

    Aufgrund eines schweren Skiunfalls bin ich leider auch für den Reitsport nicht mehr geeignet, aber ich denke so oft an Möwe, Savas, Krone und all die anderen - ich werde euch nie vergessen und habe wahnsinnig viel gelernt auf Friedrichsmühle. Über Pferde, aber vor allem über Menschen. Danke !

  • #2

    Michaela Schyga (Samstag, 13 April 2019 23:25)

    Ich habe Friedrichsmühle geliebt...könnte heulen wenn ich deine Bilder so sehe.War das eine tolle Zeit...Bandit,Fama,Halla oder auch Römer und Derby.Wir sind mit einen alten VW Bus in den Wald gefahren.L.G.Michi

  • #1

    Birgit Winkler (Mittwoch, 30 Januar 2019 15:42)

    Hallo Ebba, bei einer ruhigen Stunde im Büro bin ich alten Zeiten nachgehangen und hab Friedrichsmühle gegoogelt und bin auf Deine Seite geraten. Tolle Sache, waren wir doch zeitgleich bei den Niebergs. Schön, die Ponies und deren Namen wieder zu sehen. Einige Fotos hab ich noch, aber die Qualität ist leider sehr mies.

    Ich möchte Dir für die schönen Erinnerungen danken.
    Liebe Grüße
    Birgit



Mit 14 Jahren erlaubten mir meine Eltern endlich Ferien auf einem Ponyhof zu machen . Durch eine Anzeige fiel meine Wahl auf Friedichsmühle . Es sollte unbedingt ein Hof mit Ponys und vielen Reitmöglichkeiten sein . Die nächsten Jahre habe ich meine gesamte Ferienzeit dort verbracht . Habe dort unterrichtet , Ferienkinder gehütet , Ponys eingeritten . Schmied und Tierarzt unterstützt und so ganz viel fürs Leben gelernt .

Die Basis der Reitponyzucht waren viele Stuten aus England . Oft unter 1,30m groß . Und eine bunte Sammlung von anderen Stuten . Veredelt wurde mit Vollblutaraberhengsten oder  Reitponyhengsten der 2. Generation .

Die Ponys lebten in großen Herden .

Die alten Gebäude und der rote Käfer . Der Käfer war das Gelände-Begleitfahrzeug . Nach meiner Führerscheinprüfung habe ich meine ersten Fahrübungen mit ihm gemacht . Fuhr man geschickt genug kam der durch jedes Gelände solange der Sand nicht zu tief war .

Die Einfahrt zur Friedrichsmühle . Für mich immer das Gefühl von endlich Ankommen und frei sein von allen Pflichten , die man Zuhause so hat . Ich habe mich auf die Menschen und Ponys gefreut und war jedesmal gespannt , was sich so Neues ereignet hatte . Der Koffer blieb erstmal am Bahnhof stehen bis jemand Zeit hatte ihn zu holen . Das war damals überhaupt kein Problem ihn bei dem Beamten zu lassen . Zu Fuß war ich schnell da und auf warten hatte ich überhaupt keine Lust .

Reiten

Es gab wunderschöne Waldwege . Leider war der Anritt dorthin doch recht lang . Der Weg führte durch Wiesen und Felder , aber richtig schön wurde es erst im Wald . Darum wurden öfter mal die Gruppen im Gelände getauscht . Die erste Gruppe ritt die ersten anderthalb Stunde und die nächste ritt dann zurück . So kamen alle in den Genuss von schönen Wegen . Womit die Reiter transportiert wurden , weiß ich schon nicht mehr . 

Eine Zeitlang konnten wir den Unterricht in der Kiesgrube stattfinden lassen .

Es gibt ein paar wenige Fotos von mir . 

Von links mit Bengel , Diamant , Fabiola , Charmante , Windsor , Savas und Ben

Turniere

Diese Schaunummer auf dem Barwedeler Turnier haben wir mit den Ferienkindern innerhalb von 2 Wochen eingeübt . Die Hemden und Schabracken waren selbstgenäht .

Ben , der nur so über die Hindernisse flog .

Bandit und Bubi

Palo

Die Barwedeler Herbstjagd war immer ein Ereignis . Es ging quer über Wiesen und Felder auf denen Hindernisse aufgebaut waren . Die gesamte Strecke war über 30 km lang . Da heizte sich so manches Pferd oder Pony ganz schön auf und es war nicht immer ein Spaß oben drauf zu sitzen . Mit einem springfreudigen gelassenem Pony kann ich mich an tolle Ritte erinnern .

Die Hunde Petzi und Aska

Hunde im Bett war natürlich verboten , aber es waren gerade keine Ferienkinder da und ich habe Petz verführt . Mit Aska habe ich lange Fahrten auf der Rückbank gekuschelt , wenn es zu Hundeausstellungen ging .

Die Ponys gibt es auf der Unterseite .